Apollo Justice - Ace Attorney
| Herausgeber: | Nintendo |
| Entwickler: | Capcom |
| Genre: | Adventure |
| Multiplayer: | Nein |
| Plattformen: | DS |
Die Adventurereihe rund um den erfolgreichen Anwalt Phoenix Wright, hat auf dem Nintendo DS schon mehrmals für Gerechtigkeit gesorgt. Doch im inzwischen vierten Teil müsst ihr mit einem neuen Anwalt vorlieb nehmen. In Ace Attorney: Apollo Justice verdient sich eben jener Apollo Justice seine ersten Sporen im Gerichtssaal. Ob das Spiel schuldig im Sinne des Spielspaßes ist?
Vier einzelne, voneinander unabhängige Fälle müsst ihr im Spiel als Anwalt lösen. Dabei geht es meist um Mord und Totschlag, während eines Verfahrens können aber auch noch andere Verbrechen zu Tage treten. Schließlich möchte ein des Mordes Angeklagter lieber wegen Betrugs verknackt werden, statt als Mörder da zu stehen. Gegenüber den Vorgängern erschienen uns die Fälle nicht ganz so ausgefeilt, größtes Manko ist aber der junge Anwalt, der in Sachen Dialogwitz nicht an den großen Vorgänger Phoenix Wright heranreicht. Apollo Justice bleibt daher insgesamt ein wenig blass.
Ein Fall für Einen
Die Episoden setzen sich sowohl aus Detektivarbeit als auch aus den Gerichtssitzungen zusammen. An Tatorten sammelt ihr Beweise oder vermesst Fußabdrücke, während ihr vor Gericht Zeugen vernehmt und mit einem lauten "Einspruch" unangemessene Fragen der Anklage stoppt. Wie bei japanischen Adventures üblich, müsst ihr dabei viele Textzeilen über euch ergehen lassen. Ihr seid fast mehr mit Lesen als mit Spielen beschäftigt. Um noch mehr Details zu einzelnen Problemen zu erfahren, könnt ihr jeden Zeugen noch mal genauer auf den Zahn fühlen. Aus diesen Informationen und den Beweismitteln, müsst ihr dann letztlich die richtigen Schlüsse ziehen und sie dann dem Richter im richtigen Zeitpunkt präsentieren.
Die Episoden setzen sich sowohl aus Detektivarbeit als auch aus den Gerichtssitzungen zusammen. An Tatorten sammelt ihr Beweise oder vermesst Fußabdrücke, während ihr vor Gericht Zeugen vernehmt und mit einem lauten "Einspruch" unangemessene Fragen der Anklage stoppt. Wie bei japanischen Adventures üblich, müsst ihr dabei viele Textzeilen über euch ergehen lassen. Ihr seid fast mehr mit Lesen als mit Spielen beschäftigt. Um noch mehr Details zu einzelnen Problemen zu erfahren, könnt ihr jeden Zeugen noch mal genauer auf den Zahn fühlen. Aus diesen Informationen und den Beweismitteln, müsst ihr dann letztlich die richtigen Schlüsse ziehen und sie dann dem Richter im richtigen Zeitpunkt präsentieren.
Leider lässt euch das Spiel wenig Freiraum. Es ist genau vorgegeben, wann ihr ein Beweismittel zeigen oder einen Zeugen ins Kreuzverhör nehmen müsst. Nicht immer sind die Vorgaben nachvollziehbar. So berichtet gleich im ersten Fall eine Zeugin davon, dass der Angeklagte mit einem Messer zugestochen hat, dabei ist bereits klar, dass eine Flasche die Mordwaffe war. Doch auf diese Unstimmigkeit kann man den Richter nicht ansprechen. Legt ihr ein Beweismittel zu oft zu einem unpassenden Zeitpunkt vor, wird der Richter schnell misstrauisch und spricht euren Mandaten vorschnell schuldig. Falls das passiert, dürft ihr den gesamten Fall erneut beginnen.
Technisch ist das Spiel für ein Adventure auf dem DS gelungen. Zwar mangelt es an Abwechslung bei den Locations, da ihr die meiste Zeit nun mal im Gericht verbringt, doch im Detail ist die Grafik in ihrem Animestil durchaus hübsch. Sprachausgabe gibt es leider nicht, dafür geht die Steuerung mit dem Touchpen leicht von der Hand. Euer lauter "Einspruch"-Ausruf wird über das Mikrofon des DS verarbeitet.
Seite
1 | Fazit
weiter »
Impressum © 2010 Gamesmania



