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Call of Duty 4: Modern Warfare
 
Herausgeber:    Activision
Entwickler:    Infinity Ward
Genre:    Action
Multiplayer:    Nein
empf. Alter:    Keine Jugendfreigabe
Plattformen:  PC  Xbox360  PS3
 
So packend inszeniert die letzten Teile der Call of Duty-Shooterreihe auch waren, aufgrund des WKII-Settings hatte man irgendwie doch schon alles viel zu oft virtuell miterlebt. Umso erfreulicher ist es daher, dass die Entwickler von Infinity Ward sich bei Call of Duty 4 eine neue Bedrohung ausgedacht haben, die der aktuellen Zeit entspricht, nämlich den Terrorismus. Moderne Zeiten, moderne Kriegsführung, prachtvolle Technik – steht uns ein Shooter der neuen Generation ins Haus?
 
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Oft seid ihr mit mehreren Kameraden unterwegs. Bild vergrößern
Der russische Terrorist Sakajew hat sich einen hinterhältigen Plan ausgedacht, damit sein Mutterland Russland wieder die Nummer 1 in der Weltmachtstellung wird. Damit die Weltpolizei der USA abgelenkt ist, inszeniert er einen Militärputsch in einem fiktiven arabischen Staat, während Sakajew selbst einen Atomanschlag auf die USA plant. Doch was Sakajew nicht weiß, die Amerikaner und auch die Briten sind ihm schon auf den Fersen. Ihr übernehmt in diesem groß angelegten Konflikt gleich drei Rollen, nämlich die von den beiden britischen SAS-Soldaten McTavish und Captain Price sowie die von US-Marine Paul Jackson. Mit letzterem schlagt ihr euch durch den arabischen Staat, um den Militärputsch zu verhindern, mit den Britten der Special Air Service seid ihr in Russland unterwegs, um die Wurzel allen Übels zu stoppen.
 
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Immer mal wieder unterstützen euch Helis aus der Luft. Bild vergrößern
Schocker zu Beginn
Call of Duty 4: Modern Warfare wechselt zwischen den beiden Schauplätzen und den Helden stets hin und her, oft schon nach jeder gespielten Mission. Ihr bekommt somit einen recht guten Eindruck vom globalen Terrorismuskonflikt, zudem wird die Story recht spannend erzählt, was auf jeden Fall ein großer Fortschritt gegenüber den Weltkriegsepisoden ist, die nahezu gänzlich ohne echte Story auskommen mussten. Zudem haben die Entwickler einige Kniffe angewandt, dass ihr von Beginn an in den Krieg mit hereingezogen werdet. Schon der spielbare Prolog auf einem großen Frachter, mitten auf dem stürmischen Ozean ist an Spannung kaum zu überbieten. Kurze Zeit später gibt es einen harten Schnitt und ihr findet euch in einer arabischen Stadt wieder und müsst aus den Augen des ehemaligen Präsidenten erleben, wie dieser hingerichtet wird. Selbst die abgebrütetesten Shooterveteranen werden bei dieser Szene erstmal schlucken müssen, doch viel Zeit zum Nachdenken bleibt kaum, denn COD4MF leistet sich keine Pausen und schickt euch gleich zur ersten richtigen Mission.
 
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Highway to hell: diese Autobahn führt direkt in den Krieg. Bild vergrößern
Die Einsätze selbst sind genauso packend inszeniert und perfekt choreografiert, wie ihr es von den Vorgängern kennt. Sekündlich passiert irgendetwas auf dem Bildschirm, da kracht plötzlich ein Panzer durch die Wand, ihr erhaltet willkommene Unterstützung aus der Luft oder auf einem der Dächer taucht ein feindlicher Raketenschütze auf, der euch aufs Korn nimmt. Fast alle dieser Ereignisse sind natürlich stark geskriptet, trotzdem wirkt alles sehr real, zumal auch die KI der Feinde durchaus überzeugen kann. Die Terroristen verstecken sich geschickt hinter Absperrungen oder umgehen euch als Team. Natürlich ist das Suchen von Schutzwällen oder Mauern immer noch sehr wichtig, damit ihr nicht ungeschützt auf dem Schlachtfeld steht, doch die neue Physik-Engine berechnet nun auch Schüsse durch Blockaden. Selbst dicke Steinmauern können mit den richtigen Kalibern durchschossen werden, was euch besonders im Mehrspielermodus ganz neue Taktiken erlaubt.
 
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Gamesmania Wertung
 
Detailwertung
Grafik 91%
Sound 92%
Gameplay 88%
Motivation 89%
Multiplayer 91%
So testen wir
 
 
 
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