Die Legende von Beowulf - Das Spiel
| Herausgeber: | Ubisoft |
| Entwickler: | Tiwak |
| Genre: | Action |
| Multiplayer: | Nein |
| empf. Alter: | Keine Jugendfreigabe |
| Plattformen: | PC Xbox360 PS3 |
Im Kino metzelt sich derzeit der Sagenheld Beowulf vollständig computeranimiert durch den Film "Die Legende von Beowulf". Ubisoft hat das Actionpotential des Streifens erkannt und stellt pünktlich zum Filmstart das gleichnamige Videospiel in die Läden. Wir haben uns mit dem Helden ins kalte Dänemark aufgemacht und berichten von unseren Eindrücken der 360-Version.
Film als auch Spiel basieren auf einem alten englischen Heldengedicht mit dem Titel Beowulf, das von einem Helden und seinen Gefolgsleuten erzählt, wie sie etwa 500 nach Christus in Dänemark für Ordnung sorgen. Ihre Gegner sind nicht nur Barbaren, sondern auch Fantasygestalten wie riesige Seeschlangen oder andere Monster. Das Videospiel hält sich recht eng an die Filmvorlage, die Story erschließt sich aber auch ohne Kenntnis des Films oder der Sage. In zahlreichen hübschen Zwischensequenzen wird euch die nordische Story um den kernigen Helden näher gebracht. Das Setting ist zwar zweifellos etwas eigenartig, aber dennoch interessant.
Hoher Schwertverbrauch
Als Beowulf kloppt ihr euch in traditioneller God of War-Manier durch die Levels. Mit einfachen Attacken greift ihr Unmengen von Barbaren an oder kämpft gegen einen Riesen. Oft werdet ihr dabei von euren Kameraden unterstützt und könnt ihnen sogar einfache Befehle erteilen. Das Kampfsystem ist leider ziemlich simpel. Mehr als zwei Tasten plus eine Blockattacke gibt es nicht, und die möglichen Kombos erschienen uns eher zufällig eingesetzt. Reichlich antiquiert und nervig ist auch die Tatsache, dass euer Schwert nach wenigen Schlägen auseinanderfällt und ihr euch eine neue Waffe suchen müsst. Nun kämpft Beowulf zwar auch mit den nackten Händen ganz gut, doch die Sucherei nach neuen Schwertern erweist sich in den ohnehin schon hektischen Schlachten als überflüssig. Auch zur Story mag das nicht so recht passen. Als Belohnung für den Erfolg im ersten Einsatz überreicht uns der König ein hübsch verziertes Schwert. Doch was nützt uns das, wenn es schon nach wenigen Angriffen kaputt geht?
Als Beowulf kloppt ihr euch in traditioneller God of War-Manier durch die Levels. Mit einfachen Attacken greift ihr Unmengen von Barbaren an oder kämpft gegen einen Riesen. Oft werdet ihr dabei von euren Kameraden unterstützt und könnt ihnen sogar einfache Befehle erteilen. Das Kampfsystem ist leider ziemlich simpel. Mehr als zwei Tasten plus eine Blockattacke gibt es nicht, und die möglichen Kombos erschienen uns eher zufällig eingesetzt. Reichlich antiquiert und nervig ist auch die Tatsache, dass euer Schwert nach wenigen Schlägen auseinanderfällt und ihr euch eine neue Waffe suchen müsst. Nun kämpft Beowulf zwar auch mit den nackten Händen ganz gut, doch die Sucherei nach neuen Schwertern erweist sich in den ohnehin schon hektischen Schlachten als überflüssig. Auch zur Story mag das nicht so recht passen. Als Belohnung für den Erfolg im ersten Einsatz überreicht uns der König ein hübsch verziertes Schwert. Doch was nützt uns das, wenn es schon nach wenigen Angriffen kaputt geht?
Die Levels laufen streng linear ab. Ihr wandert mit Beowulf durch dunkle Wälder, Höhlensysteme oder Klippen und wartet im Prinzip nur auf den nächsten Bereich, in dem euch skriptbasiert erneut Feinde angreifen. Ab und zu müsst ihr euren Mannen befehligen ein Tor zu öffnen und könnt, damit dies schneller vonstatten geht, einen coolen Stimmgesang anstimmen. Wie bei einem Singspiel müsst ihr dann im richtigen Rhythmus zwei Tasten drücken, leider ist die Steuerung hier arg ungenau ausgefallen. Besonders in der zweiten Mission des Spieles macht sich das negativ bemerkbar, wo ihr ein Schiff mit Hilfe des Gesanges vor dem Auflaufen auf eine Klippe bewahren müsst. Wir brauchten unzählige Versuche, bis wir den Dreh heraus hatten.
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