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Mass Effect
Mass Effect
 
Herausgeber:    Microsoft
Entwickler:    Bioware
Genre:    Rollenspiel
Multiplayer:    Nein
empf. Alter:    ab 16 Jahren
Plattformen:  PC  Xbox360
 
Die Rollenspielspezialisten von Bioware schlagen endlich wieder zu und bringen mit Mass Effect den letztjährigen Xbox360-Hit nun auch für den PC auf den Markt. Das Spiel muss zwar ohne Star Wars-Lizenz auskommen, dennoch knüpft die Space Opera nahtlos an die Klasse der Knights of the old Republic-Spiele (Kotor) an. Wir haben uns die PC Version angesehen und sie einem umfangreichen Test unterzogen...
 
Die Menschheit hat in ferner Zukunft endlich gelernt, sich mit Lichtgeschwindigkeit zu bewegen, was ganz neue Kontaktmöglichkeiten mit anderen Lebensformen schafft. Diese stehen den Menschen aber größtenteils skeptisch gegenüber, auch der Rat aller Galaxien ist ohne einen einzigen Menschen besetzt. Als Commander Shepard allerdings eine Verschwörung aufdeckt und diese dem Rat glaubhaft vorträgt, erhält der Held einen ganz besonderen Auftrag und gewinnt langsam das Vertrauen des Rates.
 
 
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Die Schusswechsel spielen sich etwas träge. Bild vergrößern
Mann oder Frau?
Ihr schlüpft wenig überraschend in die Rolle von Commander Shepard, wobei ihr den Charakter vor dem ersten Spielstart individuell anpassen dürft. So wählt ihr aus sechs möglichen Klassen, darunter etwa der Soldat, der Techniker oder der Wächter, und ändert Vornamen oder gar das Geschlecht. Das ist möglich, da ihr im Spiel stets neutral als Commander Shepard angesprochen werdet. Wie bei einem Rollenspiel üblich gewinnt ihr mit der Zeit Erfahrung und lernt neue Fähigkeiten. So verzieht eure bevorzugte Waffe beim Schießen dann etwas weniger oder euch stehen in Dialogen weitere Gesprächsoptionen offen, da ihr die Fähigkeit des Einschmeichelns oder Bedrohens beherrscht. Kenner der Kotor-Titel werden sich bei Mass Effect sofort zu Hause fühlen, auch wenn die Menüs ein klein wenig anders angeordnet sind.
 
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Commander Shepard im Profil. Bild vergrößern
Während des Spiels seid ihr die meiste Zeit in Begleitung unterwegs, wobei ihr aus einem Pool von sechs verschiedenen Charakteren zwei Personen auswählen dürft, die euch auf einem Planeten begleiten sollen - die anderen bleiben auf eurem Raumschiff, der "Normandy" zurück. Da jeder Charakter leicht unterschiedliche Fähigkeiten besitzt und ihr auch die Nebencharaktere aufleveln dürft, baut ihr zu diesen mit der Zeit eine richtige Beziehung auf, auch wenn ihr leider während eines Einsatzes nicht mit den Reisebegleitern sprechen dürft, wie es noch bei Kotor der Fall war. Lediglich kurze Sätze lassen sie sich entlocken, wer näheres erfahren möchte, muss zwischen den Missionen auf dem Raumschiff das Gespräch suchen.
 
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Einige Planeten erkundet ihr mit einem Fahrzeug. Bild vergrößern
Eine Stadt und viele Planeten
In der Regel reist ihr von Planet zu Planet und von Galaxie zu Galaxie. Anfangs scheint das Universum von Mass Effect riesig zu sein, doch das relativiert sich leider sehr schnell. Viele der Himmelskörper sind nicht anfliegbar und es gibt auch nur eine richtig große Stadt, nämlich "Citadel". Hierhin verschlägt es euch immer mal wieder, um neue Gegenstände zu kaufen, Nebenmissionen zu erfüllen oder auch um mit dem Rat zu sprechen. Auf den Planetenoberflächen müsst ihr dagegen diverse Ziele erfüllen, wie etwa einem verbündeten Soldaten helfen oder eine geheime Absturzstelle sichern. Für weite Strecken auf unerschlossenen Planeten steht euch ein Fahrzeug zur Verfügung, der so genannte "Mako". Dieser steuert sich allerdings etwas arg schwammig, so dass die Erkundungsfahrten und die gelegentlichen Schießereien gegen Sandwürmer nicht so viel Spaß machen.
 
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Gamesmania Wertung
 
Detailwertung
Grafik 85%
Sound 94%
Gameplay 85%
Motivation 90%
So testen wir
 
 
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